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rollen

Bei der Herstellung der Schaumrollen sind diesmal die Zutaten besonders wichtig!

Ihr benötigt Folgendes:

  • das Album Sex, Love and Rock ‘n’ Roll von den fabelhaften Social Distortion;
  • eine Packung fertigen Blätterteig;
  • spezielle Schaumrollenförmchen
    (es können ruhig die günstigen Förmchen sein, ich konnte bisher keinen Unterschied feststellen);
  • einen Spritzsack (solltet ihr euren nicht versauen wollen, schneidet einfach ein Eck eines Gefriersackerls passend ab und setzt dort die Tülle ein) und
  • einen Bogen Backpapier.
  • Für die Deko: Entweder Staubzucker oder Schokolade (ich vermenge sie immer gerne mit ein wenig Butter, weil sie dann schöner glänzt und leichter über die Röllchen verspritzt werden kann).

Für die Füllung gibt es unzählige (auch pikante) Möglichkeiten, aber ich möchte euch vorerst nur zwei süße Alternativen vorstellen:

Füllung 1 (passt übrigens auch gut, wenn man zur Weihnachtszeit Eiklar verwerten muss):

  • Staubzucker und
  • Eiklar
    Ihr benötigt etwa 60 g Staubzucker je Eiklar, wegen einem Gramm mehr oder weniger müsst ihr aber kein Bauchweh haben.

Oder als .. ähm – ich wollte eigentlich leichtere Variante schreiben, aber mir wurde beigebracht, dass man nicht lügen soll. Daher sagen wir einfach mal, es handelt sich bei Füllung 2 um eine “Vanillecreme”:

  • 250 ml Schlagobers;
  • eine Packung Sahnesteif;
  • 2 oder ein paar EL (Esslöffel) mehr Vanillesauce (Vanillepudding), Vanilleschoten oder Vanillezucker nach Geschmack – die Mischung darf nur nicht zu dünnflüssig werden;
  • 3 dag Staubzucker.

Als Erstes…

  1. Heizt ihr den Ofen vor – Ich würde 190 Grad empfehlen. Meine Röllchen waren exakt 17 Minuten im Ofen, weil sie dann schön goldgelb waren. Im Zweifelsfall würde ich den Wecker auf 15 Minuten stellen und dann meditativ in den Ofen starren.
  2. Nun schneidet ihr den Blätterteig in ca. 2 cm breite Streifen. Da ich zu Beginn mit dem Teig zu sparsam war, sahen meine ersten Rollen nicht allzu ansehnlich aus, also seid sowohl in Länge als auch Breite lieber großzügig. Bei mir gehen sich bei einer Packung Blätterteig immer etwa 15 Stück aus. Ihr beginnt am breiteren Ende und wickelt den Teigstreifen (überlappend) bis zum dünneren Ende auf – der Streifen  sollte, wenn möglich, nicht allzu sehr über die Ränder hinausstehen, weil ihr dann möglicherweise Probleme bekommt, die Form herauszulösen (dann hilft nur mehr Gewalt; auch gut).
  3. Ihr legt nun die fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie in den Ofen (falls gewünscht, könnt ihr die Schaumrollen auch noch ein wenig mit Eidotter bestreichen, es kann euch dann allerdings passieren, dass die Röllchen zu dunkel aussehen).
  4. Sobald entweder der Wecker abgelaufen ist oder ihr mit euren Meditationsminuten vor dem Ofen fertig seid, holt ihr die Röllchen aus dem Ofen, löst die Formen heraus (ohne euch die Finger zu verbrennen) und lasst alles schön auskühlen.
  5. Zwischendurch müsst ihr übrigens ein wenig zur Musik abshaken und lauthals mitsingen, sonst werden die Schaumrollen nichts.

Es ist Zeit für die Füllung…

Füllung 1:

  1. Wir benötigen ein Wasserbad, stellt also einen Topf mit Wasser auf und schmeißt den Herd an. In bzw. (je nach deren Größe) auf den Topf stellt ihr eine Schüssel (was ihr so habt, sie sollte jedoch die Wärme gut leiten) – das Wasser sollte vielleicht zwei oder drei cm hoch sein. Wichtig ist, dass kein Wasser in unsere Schüssel kommt.
  2. Eiklar und Staubzucker (zB 2 Eiklar und 120 g Staubzucker – ein bisschen weniger benötigt man für ca. 15 Rollen) kommen in die Schüssel und werden auf dem Wasserbad gemixt (die Schüssel sollte langsam sehr warm werden, aber es ist Vorsicht geboten: wird die Temperatur zu hoch und ihr überseht das, wird das Gemisch krümelig). Beginnt langsam zu mixen und stellt den Mixer dann schneller ein – die Masse ist fertig, wenn sie schön glänzend und fest ist (war die Mischung zu lange über der Hitze, wird sie von außen nach innen fest und klebt stark an der Schüssel an).
  3. Nehmt die Schüssel aus dem Wasserbad und lasst sie kurz abkühlen. Danach müsst ihr die Zuckermasse nur noch in den Spritzbeutel füllen und in die ausgekühlten Röllchen spritzen.

Füllung 2:

  1. Obers, Sahnesteif und Staubzucker werden steif geschlagen.
  2. Der Vanillepudding (oder wofür auch immer ihr euch entschieden habt), wird vorsichtig untergerührt. Anschließend wie gehabt – Masse in den Spritzsack und danach in die Röllchen spritzen.
  3. Das war leicht, nicht wahr?

Viel Erfolg und gebt Bescheid, solltet ihr noch mehr Fotos benötigen.
Liebe Grüße,
Denise

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