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Ich gestehe: Eigentlich wollte ich euch heute einen Karottenkuchen mit 1374081_10200980394690765_467939837_nZitronenglasur vorstellen, ich habe den armen Kuchen aber leider in Zitrone ertränkt.. schmeckt zwar noch immer gut, aber ein schönes Foto schafft man damit leider nicht..

Daher machen wir jetzt Folgendes: Könnt ihr euch noch an das Bild auf der rechten Seite erinnern? Heute machen wir nicht das Karamell, sondern den dazu gehörigen Apfelkuchen. Die Musik dazu gibt’s hier.

Übrigens: Auch wenn ich nicht angeben möchte (oh doch!), aber diesem Kuchen wurde schon einmal heilende Wirkung attestiert. Nicht nur psychisch (das können sie doch alle..), sondern auch physisch. Nicht nur ein Apfel am Tag, sondern offenbar auch mein Apfelkuchen kann den Arzt fernhalten.

Ich beginne also im Sinne der heutigen Musikempfehlung mit Erstens: Teig für den Boden;

  • 125 g Margarine (oder Butter .. geht übrigens auch sehr gut vegan!)
  • 200 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 60 ml Wasser
  1. Die Margarine kann, muss aber keine Zimmertemperatur haben (erspart euch allerdings viel Mühe bei der Kneterei) und wird, sofern sie noch nicht ganz weich ist, in Stücke geschnitten.
  2. Vermischt die trockenen Zutaten und gebt sie, ebenso wie das Wasser, zur Margarine.
  3. Nun wird alles geknetet. Aber wie – nur keine Müdigkeit vorschützen.

Jetzt aber zu Zweitens: Teig für die Streusel;

  • 80 g Margarine
  • 150 g Mehl
  • 6 EL Zucker
  • Zimt (nach Geschmack)

Ihr verknetete, wie vorher, alle Zutaten gut. Glatt (in Form einer wohlgerundeten Teigkugel) wird nicht klappen, soll es aber auch gar nicht. Schaut einfach, dass alles gleichmäßig mit der Margarine durchgeknetet ist.

Der Bodenteig und die Streusel sollten nun etwa eine Stunde im Kühlschrank kaltgestellt werden. Einfach jeweils in ein Schüsserl und mit Folie abdecken.

Währenddessen kommen wir zu Drittens: Um die Äpfel kümmern;

Was die Menge der Äpfel angeht, ist es nicht so streng.. weniger Äpfel bedeutet nur, dass die Torte flacher wird, aber gsd nicht schlechter. 750 g Äpfel sind aber, bezogen auf den vorgegebenen Teig, eine gute Richtmenge. Entfernt die Gehäuse und schneidet die Äpfel in möglichst dünne Scheiben – so wird alles am besten durch. Seid ihr in etwa bei der Hälfte angekommen, könnt ihr schon mal den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Übrigens: Ihr benötigt zusätzlich Apfelmus, dazu komme ich aber noch später.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, der Teig hat seine Ruhepause hinter sich…

Ihr bebuttert und bemehlt eine Form und nötigt den Bodenteig in die Form – drückt ihn am Rand ein wenig hoch. Sobald ihr damit fertig seid, piekst ihr ein paar Mal mit einer Gabel in den Boden und verteilt anschließend ein paar Esslöffel (so viele eben für die gewählte Backform erforderlich sind) Apfelmus auf dem Boden. Ein wenig mehr schadet nicht. Danach schlichtet und schichtet ihr eure Apfelscheiben, bis nichts mehr davon übrig ist. Anschließend noch einmal ordentlich Apfelmus auf den Äpfeln verteilen und nun müsst ihr nur noch die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Die Backzeit beträgt etwa 40 Minuten, stellt den Kuchen aber bitte auf eine der unteren Schienen. Aufgrund des Apfelmuses wird der Kuchen schön saftig und werden die Streusel schön knackig.

Ich wünsch’ euch eine schöne Woche,
Denise

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