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Heute katartenn ich euch mehr denn je an meinen Fehlern teilhaben lassen, weil bei diesem Projekt (aus Faulheit) einiges schiefgegangen ist. Dem Geschmack hat es aber gsd keinen Abbruch getan.

Eingangs muss ich euch aber warnen: Diese Tarte ist wirklich nur etwas für richtige Zitronenliebhaber.

Mein heutiger Musiktipp beschäftigt sich übrigens im weitesten Sinne damit, dass ich nicht nur die Zitronenschale, sondern auch einen Teil meines Fingers abgerieben habe.. ;-> ihr findet ihn hier.

Fabrizierte Fehler:

  1. Ich wollte Zeit sparen und daher keinen “richtigen” Kuchenboden machen. Da ich der Ansicht war, dass mein Kekskuchenboden (bestehend aus Butterkeksen und Butter) nicht nur bei Cheesecake, sondern auch hier funktionieren müsste, hat sich der Boden zum Teil ungewollt mit der Creme vermischt.
  2. Ihr müsst dringend eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden nehmen, sonst klebt alles so richtig schön fest.
  3. Die Zitronenmasse muss im Kühlschrank ruhen. Sollten sich Bläschen gebildet haben, verrührt diese, sonst wird die Oberfläche der Tarte nicht schön glatt.

Nachdem wir das nun hinter uns gelassen haben, benötigt ihr – außer der Form und getrockneten Hülsenfrüchten (zB Kichererbsen) sowie Backpapier zum Blindbacken – Folgendes:

Für den Boden:

  • 200 g Mehl
  • 100 g (kalte) Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei

Für die Zitronenmasse:

  • 6 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwa 5 g Puddingpulver (Vanille)
  • 1 Becher Schlagobers (250 g)
  • 4 Bio-Zitronen (Saft und Schale)

Anfangs…

  1. verknetet ihr Mehl und Butter.
  2. Danach fügt ihr das Ei hinzu und knetet so lange, bis der Teig schön glatt ist.
  3. Bemehlt anschließend eine Arbeitsfläche, rollt den Teig aus und schaut, dass ihr einen – der Größe eurer Form entsprechenden – Kreis bewerkstelligt.
  4. Kleidet die Form mit dem Teig aus (steht Teig über den Rand hinaus, schneidet ihr diesen einfach mit einem Messer ab) und stellt sie dann ein Weilchen in den Kühlschrank. 30 Minuten sollten ausreichend sein.

Diese 30 Minuten verwendet ihr dann zur Herstellung eurer Creme:

  1. Reibt zuerst die Schalen eurer (BIO!) Zitronen ab und presst danach die Zitronen aus.
  2. Im Anschluss kommen Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver und Eier in eine Schüssel und werden gemixt, bis die Masse schön glatt ist.
  3. Dann könnt ihr schon Zitronensaft und die abgeriebene Schale hinzufügen.
  4. Noch kurz den Obers dazu, ein wenig verrühren und dann wieder den Kühlschrank auf und die Creme für ca. eine Stunde hinein.

Werft schon mal den Backofen bei 190 Grad an…

Ihr legt auf eure Form samt Teig ein Blatt Backpapier und verteilt darauf Hülsenfrüchte. So kommt der Teig dann für 10 Minuten in den Ofen
(= “Blindbacken”). Glaubt mir, das rettet euch den Tag, den ansonsten würde euer Teig vermutlich wie wild durch die Gegend backen. Nach 10 Minuten entfernt ihr Backpapier und Hülsenfrüchte und gebt den Teig noch mal für etwa 5 Minuten in den Ofen. Er sollte dann schon schön knusprig sein.

Ein vorletztes Mal holt ihr die Form aus dem Ofen und reduziert die Temperatur auf 140 Grad. Füllt nun eure Zitronencreme – im besten Fall, wie bereits beschrieben, ohne Bläschen  – in die Form und wieder ab in den Ofen damit. Es wird etwa 30 Minuten dauern, die Tarte muss aber nicht ganz fest sein. Vielmehr sollte sie aus dem Ofen, sobald die Zitronencreme gestockt ist.

Das wär’s dann auch schon. Bei der Deko habt ihr natürlich freue Hand, aber die Tarte einfach mit Puderzucker zu bestäuben und darauf Zitronenzesten zu verteilen ist schlicht und gut.

Ich wünsche euch noch einen angenehmen Start in die Woche,
Denise

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