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snowIch weiß vielleicht mit kleinen Menschen zum Teil nicht allzu viel anzufangen, mit kleinen Küchlein aber dafür umso mehr. Also habe ich, weil ich dieses Jahr keine Kekse gebacken habe und auch noch nicht bereit bin, den – bisher überaus kümmerlichen – Winter aufzugeben, die typischen Weihnachtsgewürze in einem Cupcake verarbeitet.

Einleitendes:

  1. Die Masse reicht für etwa ein Minimuffin-Blech, weil diese recht gut aufgeht. Wollt ihr mehr, könnt ihr die angegebenen Mengen einfach verdoppeln. Ich würde euch jedoch raten, den Teig zweimal herzustellen, wenn euer Ofen nur Platz für ein Blech bietet (yes, we like it fluffy!).
  2. Den Ofen heizt ihr auf 180 Grad vor und die Backzeit beträgt um die 10 Minuten. Bedenkt immer, dass die Muffins auch außerhalb des Ofens noch ein bisserl “weiter backen”. Um zu sehen, ob die Muffins fertig sind, macht ihr außerdem einen kurzen Stäbchentest.

Zu Beginn schnappt ihr euch

  • ein Ei von einer extrem glücklichen Freilandhenne und

trennt den Dotter vom Eiklar. Das Eiklar schlagt ihr mit einer Prise Salz schön steif und stellt es kurz auf die Seite. Als nächstes holt ihr eure Waage heraus und wiegt

  • 50 g Butter und
  • 120 g Zucker

ab. Anschließend mixt ihr zuerst den Dotter mit dem Zucker und gebt danach die Butter dazu. Alles schön mixen, bis die Masse sich verbunden hat und eine helle Farbe annimmt. Danach fügt ihr

  • 100 g Buttermilch hinzu und mixt alles noch einmal langsam durch (bis es nicht mehr unappetitlich aussieht.. ;->).

Nun wiegt ihr noch

  • 100 g Mehl ab und schnappt euch
  • einen halben TL Backpulver sowie
  • einen gestrichenen TL Lebkuchengewürz (ganz nach Geschmack, aber der zurückhaltende Gebrauch ist für den Anfang sicher ratsam)
  • einen Hauch Orangenzesten (gerne auch fertig erstanden).

Die trockenen Zutaten werden kurz vermischt und danach über die Dottermasse gesiebt und abwechseln mit dem steif geschlagenen Eiklar – mit dem Schneebesen oder einer Teigkarte – gefühlvoll untergehoben. Bitte verwendet für die trockenen Zutaten und den Eischnee wie immer nicht den Mixer, um dem Teig die Lockerheit (für die wir uns ja solche Mühe geben) nicht zu nehmen.

Nun benötigen wir nur noch ein kleines Schüsserl, in welches wir zuerst einen

  • halben TL Natron und dann
  • einen nicht ganz vollen TL hellen Essig geben und

beides kurz vermischen, um die Flüssigkeit sodann ganz schnell noch einmal kurz unterzuheben.

Ab in die Förmchen und den Ofen und wir kümmern uns schon um das

Topping:

Leider muss ich euch heute betreffend die Mengen der Zutaten ein wenig enttäuschen – ich habe mir einfach geschnappt, was noch da war (und habe unten das Mengenverhältnis in etwa geschätzt). Das Gute ist allerdings, dass es in diesem Fall gar nicht so genau ist. Einen Tipp aber vorweg: Es sollte nicht zu viel Kuvertüre sein, denn das Topping soll schließlich nicht zu fest werden und gut aufgespritzt werden können. Ist euch das Topping in dieser Kombination zu bitter, könnt ihr einen Teil der Kuvertüre durch helle Schokolade ersetzen oder ein bisschen Puderzucker hinzugeben.

Wir benötigen Folgendes:

  • Schlagobers (3/6)
  • Butter (1/6)
  • dunkle Kuvertüre (2/6)
  • Zimt (für Nichtabsolutezimtliebhaber lieber nicht zu viel – bei mir war es etwa ein gestrichener TL)
  • wer möchte: ein Miniminimini Schüsschen Rum (erwischt ihr zu viel, übertüncht der Geschmack des Rums alles)

Einfacher geht es gar nicht:

Wasserbad aufstellen, Zutaten schmelzen und sobald alles geschmolzen ist, den Zimt unterrühren. Anschließend alles gut auskühlen lassen und schlussendlich mit dem Mixer aufschlagen, bis es fest wird. Klappt das nicht so gut, können euch diese Maßnahmen helfen:

  1. beim Mixen Sahnesteif (Menge laut Angabe auf der Verpackung beschrieben oder, wie ich, auf gut Glück) beifügen;
  2. Masse ab in den Kühlschrank, nachdem ihr sie aufgeschlagen habt (ist sie dann ein zu wenig fest, stellt ihr das Topping einfach aus dem Kühlschrank und schlagt es notfalls noch einmal ein paar Sekunden auf).

Na dann Mahlzeit,
Denise

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