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Anhang 3Lang ist es her, aber dafür habe ich mich dieses Mal umso mehr angestrengt und leckere Nervennahrung für euch produziert. Gleich vorweg: Eine Anleitung betreffend die Deko habe ich nicht verfasst, ich kann sie aber auf Nachfrage gerne nachreichen! :->

Vorbemerkungen:

  1. Die Zutaten sollten – bevor ihr loslegt und den Ofen anwerft – bereits Zimmertemperatur haben, sonst könnte das Vorhaben wie immer ein wenig unlustig werden.
  2. Für eine volle 12er-Form benötigt ihr nur etwa 2/3 der Masse; wenn ihr sie nämlich, wie auf dem Bild, mit Fondant dekorieren wollt, sollten sie nicht allzu hoch und breit sein.
  3. Den Fondant habe ich selbst eingefärbt, es gibt ihn aber auch in allen möglichen Farben zu kaufen (werde ich das nächste Mal vermutlich auch machen, um mir das Gepatze und die dreckigen Finger zu ersparen).
  4. Ich habe in diesem Rezept Natron und Backpulver verwendet, weil Natron sich besonders gut mit Buttermilch udgl. verträgt, es ist aber kein Beinbruch, wenn ihr nur Backpulver zur Hand habt. Beim Einsatz von Natron ist aber jedenfalls Vorsicht geboten – zu viel davon und ihr könnt euren Kuchen nicht mehr essen.

Also dann, erst mal die Musik anschmeißen und danach kümmern wir uns zuerst um die Muffins und heizen bereits den Ofen auf 175 Grad vor.

Zu den Nutella-Muffins:

  • Zuerst 175 g weiche Butter und
  • 150 g Feinkristallzucker sowie kurz danach
  • 1 EL Vanillearoma

werden schön schaumig gemixt. Danach trennt ihr

  • zwei Eier

und schupft die Dotter zur Buttermasse und schlagt das Eiklar mit einer ordentlichen Prise Salz steif. Der Eischnee kommt erst am Schluss wieder zum Einsatz. Anschließend mixt ihr zuerst

  • 4 EL Nutella unter und

wiegt bzw. messt dann folgende Zutaten ab:

  • 250 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 TL Natron.

Die trockenen Zutaten verschmischt ihr zuerst und mixt sie dann, abwechselnd mit

  • 200 ml Buttermilch,

nach und nach darunter. Zum Schluss wird noch der Eischnee mit dem Schneebesen unter gehoben und der Teig kann endlich (für ca. 20 Minuten) in den Ofen.

Wenn die Muffins fertig gebacken sind, lasst ihr sie erst einmal auskühlen und widmet euch inzwischen der Creme, die als Basis unter den Fondant kommt. Ich habe die Zutaten nicht abgewogen, es ist aber auch nicht so genau, weil wir die Creme nicht aufspritzen, sondern bloß verstreichen müssen:

  • Dunkle Kuvertüre und Butter werden, zu gleichen Teilen, (bei mir war übrigens noch ein Schüsschen Rum dabei)

im Wasserbad geschmolzen und kühlen danach gut aus. Sobald dies der Fall ist, schlagt ihr das Gemisch mit dem Mixer auf und gebt danach das Nutella ganz nach Geschmack (bei mir waren es, geschätzt, vielleicht 60 g Butter auf 4 EL Nutella) zu und rührt es ebenfalls unter.

Nun sollten die Muffins längst abgekühlt sein und ihr stecht in der Mitte ein kleines Loch für die Füllung aus. Ich habe hierfür eine normale Spritzsacktülle verwendet, danach ein kleines Löffelchen reines Nutella in das Loch gegeben und anschließend den Deckel wieder aufgesetzt. Etwa so:

nutella

Anhang 1

 

Anschließend nehmt ihr wieder die Butterschokocreme zur Hand und verteilt sie gleichmäßig auf den Muffins. Ihr verstreicht sie so gut bzw. glatt wie möglich und stellt sie nach vollendetem Werk kurz in den Kühlschrank. Danach könnt ihr sie nämlich, mit einer angewärmten Palette oder einem Messer schöner glatt streichen (da die Creme aber weich ist, kann man Schönheitsfehler anschließend immer noch gut vertuschen…).

Zu guter Letzt kommt dann noch der Fondant auf den Cupcake (1. ihr stecht einen Fondantkreis in Muffingröße aus, 2. legt ihn auf den Muffin und glättet die Oberfläche bzw. auch abstehende Fondantränder und 3. tragt das Muster erst anschließend mit einem Messer, Roller oä. auf – macht ihr es bereits nach dem Ausstechen, wird sich euer Kreis verziehen.) und fertig sind eure “quilted Nutella-Cupcakes”.

Liebe Grüße,
eure Denise

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