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Lange ist’s her, seitdem ich mich zuletzt bei euch gemeldet habe, aber irge10005603_702556366500718_1141820226_andwann auf dem Weg hat sich meine Freude am Backen und Bloggen zeitweise verabschiedet. Aaaaaber so ganz konnte ich natürlich auch nicht ohne und habe mir so meine Gedanken gemacht. Heute würde ich euch daher gerne mit einer Frühstücksidee ein wenig Freude bereiten und gleich die passende Musik dafür liefern: klick.

Vorweg:

  • Ihr müsst den Teig einen Tag früher zubereiten, weil er über Nacht im Kühlschrank gehen muss, ansonsten geht’s aber ganz einfach.
  • Die feuchten Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben, daher stellt Eier, Butter und Co. am besten etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
  • Der Germteig geht wahnsinnig auf, also denkt an ein entsprechend großes Behältnis.

Los geht’s mit den trockenen Zutaten, die ihr ganz einfach in einer großen Schüssel vermischt:

  • 80 g feinen Kristallzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Trockengerm (entspricht einem Würfel frischem Germ; entscheidet ihr euch dafür, wird es allerdings ein wenig umständlicher)
  • 400 g Mehl und
  • 1 Prise Salz.

Danach könnt ihr mit den wohltemperierten feuchten Zutaten beginnen und diese einfach wie wild zugeben (nein, Spaß, aber ich habe aus Faulheit ziemlich herumgewurstelt und den fertigen Teig sogar kurz noch mal in die Mikrowelle gestellt, weil die Butter nicht weich genug war… unser Brioche sollte daher so einiges vertragen :->):

Zuerst gebt ihr

  • 80 ml Milch und
  • 2 Eier von glücklichen Freilandhendln (sind die Eier zu klein, eher 3 davon)

zu den trockenen Zutaten und verrührt alles mit eurem mit Knethaken bestückten Mixer, bis sich die Zutaten halbwegs verbunden haben. Danach gebt ihr stückchenweise

  • 170 g Butter

zu und mixt mit euren Knethacken so lange weiter, bis der Teig mehr oder weniger eine Kugelform annimmt und an den Haken kleben bleibt. Anschließend wickelt ihr die Schüssel gut in Plastikfolie ein und stellt das Ganze über Nacht in den Kühlschrank.

Am Morgen danach knetet ihr euren Teig  noch einmal kurz durch, bevor ihr ihn in eine neue (warme) Schüssel umbettet und lasst ihn noch mal etwa zwei Stunden gehen (wenn ihr nicht auf der geduldigen Seite seid, könnt ihr ihn stattdessen auch bei etwa 25 Grad für 45 Minuten in den Backofen stellen).

Sobald das Warten ein Ende hat, heizt ihr den Backofen auf 180 Grad vor und formt für 12 Muffins je zwei verschiedene Kugelgrößen: einmal mit rund 50 g und einmal mit rund 10 g und gebt die größeren in eure Muffinform; die kleinere Kugel setzt ihr anschließend der größeren Kugel auf.

Nun müsst ihr die Babys nur noch mit einer Mischung aus

  • 4 EL Milch und
  • einem Dotter

bepinseln und ab damit in den Ofen. Mehr als 20 Minuten dürfte es nicht brauchen, habt aber aus Vorsichtsgründen immer ein Auge darauf, sonst trocknet unser Brioche aus.

Das Schlimmste ist nun geschafft, denn das Topping (untenstehend für 6 Muffins) dauert keine zwei Minuten….

Ihr gebt

  • das Mark einer Vanilleschote sowie
  • 3 bis 4 TL Vanillezucker

auf

  • 250 g Mascarino (die Diätversion *hust* von Mascarpone)

und vermixt alles (mit euren normalen Mixstäben) kurz, bis sich alles verbunden hat, also etwa 30 Sekunden. Seid diesbezüglich bitte zurückhaltend, sonst verflüssigt sich alles und ihr könnt von vorne beginnen.10005476_720120664742360_826877717_a

Anschließend erleichtert ihr eure Muffins um die kleinen Kügelchen, spritzt euer Topping auf, ergänzt alles um ein bisschen Marillenmarmelade (sauer macht sich meines Erachtens am besten) und setzt eurem Brioche-Cupcake das Hütchen wieder auf. Tadaaaaaa!

Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag,
Denise

Update:
Rückblickend würde ich den Muffin noch mit ein bisschen Marmelade füllen, damit dieser nach dem Verputzen des Toppings nicht ganz so traurig daher kommt. 🙂

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