Soulfood equals chocolate?!

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Eigentlich hatte ich heute andere PläneFoto (8), aber der Fondant und meine Grobmotorik haben mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb stelle ich euch heute meine absoluten Lieblingsschokomuffins vor…

Und nachdem es in diesem Posting auch ein bissl um das seelische Befinden geht, möchte ich euch heute wieder mit einer Musikempfehlung beglücken: klick (meine facebook-Freunde unter euch werden es vielleicht schon kennen, aber ich finde es einfach wunderbar..)

Das sind die Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 30 g dunkler Kakao
  • 1/2 TL Natron und 1/2 TL Backpulver
  • 150 dunkle Schokolade (ich verwende wie immer dunkle Kuvertüre)
  • 1 großes (Freiland-) Ei
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 250 ml Buttermilch
  • 100 ml Öl (wählt auf jeden Fall neutrales Öl, zB Sonnenblumenöl)

Vorbemerkungen:

  1. Die Muffins sind nicht allzu süß, daher vertragen sie sich gut mit süßeren Toppings, ihr könnt aber wahlweise auch einfach mehr Zucker zugeben.
  2. Bedenkt betreffend die Backzeit immer, dass die Muffins auch außerhalb des Rohres in der Form noch ein bisschen weiter backen. Ihr dürft sie also nicht zu lange im Ofen lassen, damit sie nicht zu trocken werden. Also: Muffins sofort aus dem Ofen, wenn an einem Holzstäbchen oä. (mit dem ihr in den Muffin stecht), kein Teig mehr kleben bleibt.

Also dann, beginnen wir mal mit der schweißtreibendsten Arbeit – Schokolade hacken, bis die Hände schmerzen.. Ihr könntet die Schokolade zwar auch reiben, aber Schokostückchen im Teig sind doch um einiges leckerer – ich nehme zu diesem Zwecke gerne auch ein wenig mehr Schokolade (für die Seele des Muffins und so).

Dann geht es Folgendermaßen weiter..

  1. Ofen auf 170 Grad vorheizen. Große Muffins müssen für 20 bis 25 Minuten in den Ofen, Minimuffins 15 bis 20 Minuten.
  2. Das Ei trennen, Eiklar mit der Prise Salz steif schlagen und es dann auf die Seite stellen. Wir benötigen es erst wieder zum Schluss.
  3. Nun müsst ihr Eidotter und Zucker mit dem Mixer schaumig rühren.
  4. Anschließend die Schokostückchen zugeben und unterrühren.
  5. In einer weiteren Schüssel vermischt ihr die trockenen Zutaten.
  6. Jetzt messt ihr die flüssigen Zutaten ab und fügt sie hinzu – faul, wie ich bin, schütte ich Öl und Buttermilch zusammen – wenn man brav ist, gibt man die beiden Zutaten abwechselnd zu und verrührt sie.
  7. Soweit so gut. Nun sieben wir die trockenen Zutaten in mehreren Schritten über die flüssige Masse und heben alles vorsichtig mit einem Schneebesen unter – macht das aber nur so lange, bis die Masse schön glatt ist.
  8. Nun noch das steif geschlagene Eiklar unterheben und wir haben es geschafft. Die Masse kann in die Förmchen und dann in den Ofen.

Da ich ein Schokoschoko-Fan bin, verwende ich als passendes Topping am liebsten meine Buttercreme, bestehend aus 

  • Butter
  • Dunkler Kuvertüre
  • (Rum)

(bis auf den Rum) etwa zu gleichen Teilen, das ist aber nicht so streng. Für die Erwachsenen kann man gerne auch ein Schüsschen Rum hinzufügen; habe ich diesfalls auch gemacht, weshalb die Creme ein wenig heller ausgefallen ist.

Ihr stellt, wie gehabt, eine Schüssel in ein Wasserbad, seht dort allen Zutaten beim Schmelzen zu und verrührt sie dann. Danach lasst ihr alles gut auskühlen und schlagt die Schokoladenmischung anschließend mit dem Mixer auf, bis sie schön cremig wird. Ich lasse die Masse immer ein wenig auskühlen und stelle sie dann in den Kühlschrank. Es kann dann zwar passieren, dass die Creme dadurch zu hart wird, ihr müsst sie dann aber bloß aus dem Kühlschrank holen, ein wenig warten und dann sollte es wieder problemlos funktionieren.

So könnte das Endergebnis dann aussehen:

schoko

Falls es euch interessiert: Die Deko auf dem ersten Bild oben besteht aus Fondant, welchen ich für die Muffins mit roter Lebensmittelfarbe gefärbt habe. Die Schmetterlinge habe ich am Vortag aus weißem Fondant ausgestochen und dann auf einem härteren Papier, welches ich entsprechend gefaltet habe, zum Trocknen in Form gebracht. Sollte Interesse daran bestehen, kann ich die Schmetterlinge gerne noch einmal herstellen und ein paar Fotos posten.

Ich wünsche einen angenehmen Start in die Woche,
Denise

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Rock ‘n’ Schaumrollen

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rollen

Bei der Herstellung der Schaumrollen sind diesmal die Zutaten besonders wichtig!

Ihr benötigt Folgendes:

  • das Album Sex, Love and Rock ‘n’ Roll von den fabelhaften Social Distortion;
  • eine Packung fertigen Blätterteig;
  • spezielle Schaumrollenförmchen
    (es können ruhig die günstigen Förmchen sein, ich konnte bisher keinen Unterschied feststellen);
  • einen Spritzsack (solltet ihr euren nicht versauen wollen, schneidet einfach ein Eck eines Gefriersackerls passend ab und setzt dort die Tülle ein) und
  • einen Bogen Backpapier.
  • Für die Deko: Entweder Staubzucker oder Schokolade (ich vermenge sie immer gerne mit ein wenig Butter, weil sie dann schöner glänzt und leichter über die Röllchen verspritzt werden kann).

Für die Füllung gibt es unzählige (auch pikante) Möglichkeiten, aber ich möchte euch vorerst nur zwei süße Alternativen vorstellen:

Füllung 1 (passt übrigens auch gut, wenn man zur Weihnachtszeit Eiklar verwerten muss):

  • Staubzucker und
  • Eiklar
    Ihr benötigt etwa 60 g Staubzucker je Eiklar, wegen einem Gramm mehr oder weniger müsst ihr aber kein Bauchweh haben.

Oder als .. ähm – ich wollte eigentlich leichtere Variante schreiben, aber mir wurde beigebracht, dass man nicht lügen soll. Daher sagen wir einfach mal, es handelt sich bei Füllung 2 um eine “Vanillecreme”:

  • 250 ml Schlagobers;
  • eine Packung Sahnesteif;
  • 2 oder ein paar EL (Esslöffel) mehr Vanillesauce (Vanillepudding), Vanilleschoten oder Vanillezucker nach Geschmack – die Mischung darf nur nicht zu dünnflüssig werden;
  • 3 dag Staubzucker.

Als Erstes…

  1. Heizt ihr den Ofen vor – Ich würde 190 Grad empfehlen. Meine Röllchen waren exakt 17 Minuten im Ofen, weil sie dann schön goldgelb waren. Im Zweifelsfall würde ich den Wecker auf 15 Minuten stellen und dann meditativ in den Ofen starren.
  2. Nun schneidet ihr den Blätterteig in ca. 2 cm breite Streifen. Da ich zu Beginn mit dem Teig zu sparsam war, sahen meine ersten Rollen nicht allzu ansehnlich aus, also seid sowohl in Länge als auch Breite lieber großzügig. Bei mir gehen sich bei einer Packung Blätterteig immer etwa 15 Stück aus. Ihr beginnt am breiteren Ende und wickelt den Teigstreifen (überlappend) bis zum dünneren Ende auf – der Streifen  sollte, wenn möglich, nicht allzu sehr über die Ränder hinausstehen, weil ihr dann möglicherweise Probleme bekommt, die Form herauszulösen (dann hilft nur mehr Gewalt; auch gut).
  3. Ihr legt nun die fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie in den Ofen (falls gewünscht, könnt ihr die Schaumrollen auch noch ein wenig mit Eidotter bestreichen, es kann euch dann allerdings passieren, dass die Röllchen zu dunkel aussehen).
  4. Sobald entweder der Wecker abgelaufen ist oder ihr mit euren Meditationsminuten vor dem Ofen fertig seid, holt ihr die Röllchen aus dem Ofen, löst die Formen heraus (ohne euch die Finger zu verbrennen) und lasst alles schön auskühlen.
  5. Zwischendurch müsst ihr übrigens ein wenig zur Musik abshaken und lauthals mitsingen, sonst werden die Schaumrollen nichts.

Es ist Zeit für die Füllung…

Füllung 1:

  1. Wir benötigen ein Wasserbad, stellt also einen Topf mit Wasser auf und schmeißt den Herd an. In bzw. (je nach deren Größe) auf den Topf stellt ihr eine Schüssel (was ihr so habt, sie sollte jedoch die Wärme gut leiten) – das Wasser sollte vielleicht zwei oder drei cm hoch sein. Wichtig ist, dass kein Wasser in unsere Schüssel kommt.
  2. Eiklar und Staubzucker (zB 2 Eiklar und 120 g Staubzucker – ein bisschen weniger benötigt man für ca. 15 Rollen) kommen in die Schüssel und werden auf dem Wasserbad gemixt (die Schüssel sollte langsam sehr warm werden, aber es ist Vorsicht geboten: wird die Temperatur zu hoch und ihr überseht das, wird das Gemisch krümelig). Beginnt langsam zu mixen und stellt den Mixer dann schneller ein – die Masse ist fertig, wenn sie schön glänzend und fest ist (war die Mischung zu lange über der Hitze, wird sie von außen nach innen fest und klebt stark an der Schüssel an).
  3. Nehmt die Schüssel aus dem Wasserbad und lasst sie kurz abkühlen. Danach müsst ihr die Zuckermasse nur noch in den Spritzbeutel füllen und in die ausgekühlten Röllchen spritzen.

Füllung 2:

  1. Obers, Sahnesteif und Staubzucker werden steif geschlagen.
  2. Der Vanillepudding (oder wofür auch immer ihr euch entschieden habt), wird vorsichtig untergerührt. Anschließend wie gehabt – Masse in den Spritzsack und danach in die Röllchen spritzen.
  3. Das war leicht, nicht wahr?

Viel Erfolg und gebt Bescheid, solltet ihr noch mehr Fotos benötigen.
Liebe Grüße,
Denise

How to treat your “Biskuitroulade”..

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Foto (5)Es ist Sonntag und ihr bekommt spontan Besuch. Was bietet sich da Einfacheres an, als eine Biskuitroulade zu machen? Ihr benötigt dazu nicht viel und es geht sehr schnell. 

Zu Beginn

… bereitet ihr einen normalen Biskuitteig vor. Das passende Rezept findet ihr hier, für eine Roulade reicht allerdings die Hälfte der angegebenen Mengen (dafür kann es aber, wenn eure Eier recht klein sind, auch gerne mal ein Ei mehr sein).
TippSolltet ihr die Ganze Masse machen wollen, jedoch nur ein Backblech haben: Tut euch die Mühe an und macht zuerst die eine Hälfte der Masse und sobald das Backblech wieder frei ist, die andere Hälfte. Der Grund ist ganz simpel. Biskuit soll luftig sein, bis ihr aber ein zweites Mal soweit seid, ihn zu backen, verliert die Teigmasse leider zumindest einen Teil dieser Eigenschaft wieder.

Zusätzlich benötigt ihr:

  • zwei Bögen Backpapier
  • ein Geschirrtuch
  • Marmelade zum großzügigen Bestreichen; so manchem schmeckt vielleicht ein bisserl Rum in der Marmelade, es ist aber geschmacklich nicht notwendig – ich mache sie ohne. Gegebenenfalls einfach ganz kurz gemeinsam in die Mikrowelle und dann verrühren – Hicks! Habt ihr Rum verwendet und die Marmelade erwärmt, kann diese durch die Wärme zu flüssig geworden sein – einfach mit ein bisschen kühler Marmelade verrühren, bis die Konsistenz wieder passt.
  • Puderzucker zum Bestreuen

Diese wunderbare Farbe verdankt meine Roulade übrigens den Eiern vom Bauern mmmh…

Und weiter geht’s:

  • Ihr gießt den fertigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und achtet darauf, dass er an allen Stellen möglichst gleich hoch ist. Ein perfektes Rechteck schafft ohne die passende Form niemand, wir sind aber nicht blöd und schneiden nach dem Rollen einfach die unschönen Enden ab. Tipp: Die Kalorien werden beim Aufessen der Enden nicht gezählt, weil dies Teil des Arbeitsprozesses ist!
  • Den Ofen heizt ihr zwar wie im Basisrezept vor, die Backzeit beträgt aber in etwa die Hälfte der Zeit, also rund 15 Minuten. Er müsste dann ganz flaumig werden.

Der Biskuitteig ist im Ofen und langsam breitet sich ein angenehmer Geruch in der Wohnung aus. Ihr macht nun Folgendes:

  • Kurz bevor ihr den Biskuitboden aus dem Ofen holt, legt ihr ein recht feuchtes Geschirrtuch auf den Tisch, darauf den zweiten Bogen Backpapier. Die Feuchtigkeit soll verhindern, dass der Teig beim Rollen bricht.
    Das könnte in etwa so aussehen:
    Foto (6)
  • Ist der Biskuitboden fertig, muss es schnell gehen. Ihr stürzt ihn samt Backpapier vorsichtig auf den Tisch (dort liegt hoffentlich schon das feuchte Geschirrtuch mit dem Backpapier darüber) und zieht die warme Schicht Backpapier ab.
  • Wenn ihr soweit seid, verstreicht ihr die Marmelade großzügig auf dem Teig.
  • Danach rollt ihr den Teig zügig auf. Nehmt dazu Backpapier und Geschirrtuch zur Hilfe. Der Biskuit sollte nun nicht brechen. Bleibt ein kleiner Rest des Teigs auf dem Backpapier zurück, macht das nichts, denn der Puderzucker kaschiert das gut.

Guten Appetit.. 🙂
Denise

Er kann alles, ihr braucht ihn: Biskuit

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Egal, was ihr plant. Biskuit funktioniert immer und schmeckt – ob mit Marmelade, Schokocreme oder unter Fondant versteckt. Ich möchte euch daher vorerst mein Grundrezept vorstellen und am Wochenende zur Biskuitroulade übergehen. Letztere ist zwar an sich leicht herzustellen, ein paar Kniffe sind jedoch trotzdem zu beachten, um sich anschließend nicht ärgern zu müssen.

Die Zutaten für hellen Biskuitteig sind:

  • 6 Eier: Ich erspare euch an dieser Stelle mein Plädoyer für Freilandeier, aber am phantastischsten sieht der Teig dennoch aus, wenn ihr große Eier (mit herrlich gelben Dottern) vom Bauern verwendet – sie geben eine unbezahlbare Farbe und es schmeckt gleich doppelt gut.
  • Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • (1 Päckchen Vanillezucker – nicht notwendig, aber ich bin süchtig)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • für dunklen Biskuitteig einfach noch 25 g Kakao (oder je nach Geschmack) hinzufügen.

Vorbemerkungen:

  1. Für kleinere Torten oder auch Rouladen reicht die halbe Menge der obigen Angaben.
  2. Eine Prise Salz füge ich generell immer bei, denn süß braucht salzig und umgekehrt. Außerdem hilft sie euch bei der Verarbeitung des Eiweißes.
  3. Da wir schon beim Eiweiß sind: Ihr müsst immer bedenken, dass der Mixer (natürlich die Quirle) ganz sauber sein muss, sonst werdet ihr es nicht entsprechend steif schlagen können.
  4. Bei runden Formen reicht es für gewöhnlich, diese zu bebuttern und bemehlen. Verwendet ihr nur ein Backblech, legt dieses bitte mit Backpapier aus.
  5. Solltet ihr dunklen Biskuit zubereiten wollen, siebt den Kakao darüber, damit ihr euch nicht mit Klümpchen im Teig herumquälen müsst und die Struktur des Teiges nicht wieder zerstört.

Zur Herstellung des Teiges:

  • Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Zuerst die Eier trennen und die Dotter in eine separate Schüssel geben.
  • Dann das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
  • Dotter und Zucker schaumig rühren.
  • Mehl und Backpulver vermischen, dann in mehreren Schritten darüber sieben und unterheben. Nur keine Hektik.
  • Anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Backform bebuttern und bemehlen und rein mit dem Teig. Die Backzeit beträgt etwa 30 Minuten und der Biskuit sollte goldgelb sein.

Simpel, aber lecker, nicht? Schaut doch zum Theme Biskuitroulade wieder vorbei .. Ich würde mich freuen.
Denise

Parlez vous francais? Oui, Madeleines..

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Ich bin ein riesen Fan von Sandgebäck und möchte euch daher diese kleinen Köstlichkeiten vorstellen. Das Gute daran ist, dass sie nicht nur wunderbar schmecken, sondern auch schnell gemacht sind.

Foto (4)

Die Zutaten werden vermutlich in jeder Küche zu finden sein, ihr benötigt aber zuerst ein spezielles
Backblech für Madeleines – ich benutze unter anderem dieses:

Schränke auf und die nachfolgenden Zutaten für 1 Blech (12 Madeleines) herausholen:Madeleines

  • 30 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 0,5 Pkg Vanillezucker
  • 1/4 TL Backpulver (ich nehm’s nicht ganz so genau)
  • Puderzucker


Vorbemerkungen:

  1. Falls euch dieser Teig geschmacklich zu einfach ist, gibt es auch diverse Rezepte mit zB geriebenen Mandeln.
  2. Das Ei sollte Zimmertemperatur haben.
  3. Ich schlage das Eiweiß steif, weil ich den Teig möglichst luftig haben möchte, ihr müsst dies aber nicht unbedingt tun.
  4. Ihr solltet auch eine neue Backform bebuttern und bemehlen, sonst könnt ihr die Madeleines nicht so gut herauslösen.
  5. Sollten eure Mulden in der Backform größer sein als die meinigen, denkt daran, die Backzeit entsprechend anzupassen.

Zubereitung:

  • Butter zerlassen und gleichzeitig den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und kurz auf die Seite stellen.
  • Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls auf die Seite stellen.
  • Dotter, Zucker und Vanillezucker aufschlagen, bis ihr eine cremige Optik erzielt.
  • Flüssige (wegen des Dotters aber nicht mehr heiße!) Butter dem Zuckergemisch zufügen und unterrühren (bis hierhin mit dem Mixer, danach aber schnell weg damit).
  • Anschließend Eischnee und Mehlmischung (diese am besten darüber sieben) abwechselnd zärtlich unterheben bzw. unterrühren (ich nehme gerne den Schneebesen) – wir wollen, dass die Masse schön luftig wird.

Noch schnell die Form bebuttern und bemehlen, Masse einfüllen und dann für ca. 10 Minuten in den Ofen (am besten bleibt ihr daneben, damit ihr die Madeleines nicht durch zu lange Backzeit austrocknet).

Falls ihr stolze Besitzer eines Kuchengitters seid, auf diesem die herausgelösten Madeleines auskühlen lassen (ich improvisiere immer mit Stäbchen oä, weil ich selber keines habe) und anschließend mit Puderzucker bestreuen.

Feeertig!

Fudge? Karamell-Konfekt? Ja, bitte!

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Mein letztes Projekt war dieser Apfelkuchen samt Fudge oder eben Karamell-Konfekt:

toff

Da ich heute noch nicht außer Haus kann, das Wetter aber wirklich grauslig ist (zumindest für die Allgemeinheit – ich liebe derartiges Wetter!), habe ich mich dazu entschlossen, diesen Konfekt noch einmal herzustellen. Ich habe eine Zeit lang recherchiert und wenn man diesen Seiten glauben darf, könnte oder sollte man unzählige Zutaten verarbeiten; ich mag es aber lieber einfach.

Ihr benötigt also nur Folgendes:

  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 95 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 30 ml Wasser
  • 60 ml Schlagobers/Sahne
  • Eine Form, welche ihr mit Backpapier auslegt, um das fertige Karamell anschließend zum Trocknen einzufüllen.

Vorbemerkungen:

  1. Am besten wiegt/messt ihr alles ab und schneidet die Butter in ein paar Stücke, bevor es losgeht, denn danach sollten eure Augen nur mehr auf den Topf gerichtet sein.
  2. Zucker, der zu lange am Herd ist, schmeckt bitter und das wollen wir nun wirklich nicht.
  3. Der Zucker erreicht hohe Temperaturen und brennt höllisch, also bitte auf Spritzer achten und das warme Karamell nicht kosten!

Los geht’s:

  • Zucker, Vanillezucker und Wasser: alles ab in den Topf und zum Kochen bringen. Ich rühre durchgehend und reduziere die Hitze nach dem Aufkochen immer ein wenig.
  • Die Flüssigkeit wirft Blasen und sollte hellbraun werden (nicht dunkel, man denke an den sonst bitteren Geschmack!).
  • Gebt die Butter schnell dazu und verrührt diese, bis sie sich aufgelöst hat.
  • Gleich danach kommt der Obers dazu und nun sind Muckis gefragt.. ihr rührt so lange weiter, bis die Flüssigkeit schön hellbraun ist und eindickt (es dauert ein paar Minuten, ich würde sagen vier bis fünf) – danach in die Form füllen. Vorsicht: Nicht zu lange warten, sonst wird es eine krümelige Angelegenheit (schmeckt gut, aufgrund des kristallisierten Zuckers ist eine Verarbeitung aber nicht mehr wirklich möglich).
  • Lasst das Karamell nun auskühlen. Anschließend stürzt ihr einfach das Backpapier und könnt, wie ich, Formen ausstechen oder das Karamell schneiden.

Viel Spaß,
Denise

Try a cup-cupcake, because chocolate doesn’t ask silly questions..

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Kennt ihr sie auch? Diese wunderbaren Bilder von Cupcakes oder Miniküchlein, und ihr fragt euch, ob ihr das auch könnt? Ich habe es vor kurzer Zeit einmal versucht und das Ergebnis seht ihr unten.

Das Innenleben besteht aus Red Velvet-Teig und Schokoladenbuttercreme in unterschiedlicher Konsistenz, zur Ummantelung benötigt ihr Fondant (den ich immer fix und fertig kaufe) sowie Marshmallows zur Deko.

Foto (2) Zutaten für den Red Velvet Muffin:
– 2 Eier
– eine Prise Salz
– 100 g Butter
– 200 g Mehl
– 1 TL Vanillezucker
– 0,5 TL Backpulver
– 20 g Kakaopulver (dunkel, ungesüßt)
– 240 g Zucker
– 200 g Buttermilch
– 1 TL heller Essig
– 1 TL Natron
– rote Lebensmittelfarbe


Zutaten für die Schokoladenbuttercreme:

– Butter oder Margarine
– dunkle Kuvertüre

Vorbemerkungen zu den Zutaten:

  1. Ich bevorzuge Freilandeier und würde auch euch dazu raten, denn glückliche Hühner sorgen für ein besseres Cupcake-Karma – versprochen!
  2. Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
  3. Aus Faulheit kommt bei mir meist Universal-Weizenmehl zum Einsatz.
  4. Bei der Verwendung von Natron ist wegen des Eigengeschmacks Vorsicht angesagt, also lieber nicht zu viel verwenden.
  5. Ich würde zu Lebensmittelfarbe in Pulverform raten, um die Konsistenz des Teiges nicht zu verändern. Die Menge variiert je nach Sorte, daher einfach nach Gefühl einsetzen.

Aber nun ran an den Mixer….

  • Ofen auf ca. 180 Grad aufheizen, die Backzeit beträgt ca. 30 Minuten.
  • Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
  • Eidotter und Butter so lange mixen, bis die Masse schön hell ist.
  • Zucker, Vanillezucker, Backpulver sowie Kakao zugeben und rühren.
  • Nun Buttermilch, Mehl (ich siebe es immer darüber, um den Teig noch fluffiger zu bekommen) und Lebensmittelfarbe zugeben – immer weiterrühren (fünf Minuten sollten es jedenfalls sein).
  • Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Essig und Natron in einem extra Schälchen verrühren und schnell unter die Masse rühren; diese danach gleich in die Förmchen füllen.

Während die Masse im Ofen schön vor sich hin bäckt und danach auf einem Kuchengitter oä. auskühlt…

Kuvertüre und Butter im Wasserbad schmelzen (für Faule, aber Vorsichtige: geht auch in der Mikrowelle, aber psssst) – Das Mischverhältnis richtet sich bei mir nach Lust und Laune, ich achte aber immer darauf, ein bisschen mehr Schokolade zu verwenden (es kommt allerdings darauf an, was ihr konkret mit der Creme vorhabt). Dieser Teil der Buttercreme soll auskühlen und wird dann mit dem Mixer aufgeschlagen, bis er spritzfest bzw. streichfest ist.

Wenn die Muffins fertig gebacken sind und die Buttercreme aufgeschlagen ist,

wird der Fondant ausgerollt und ein entsprechend großes Rechteck ausgeschnitten. Der Muffin wird außen und oben mit der Buttercreme bestrichen, sodass wir der schlussendlich angestrebten Form eines Heferls schon näher kommen (natürlich kann man auch eine andere Kuchenform verwenden und muss dann das Küchlein nur dünn mit der Creme bestreichen). Umwickelt den Muffin/Kuchen mit dem Rechteck (der Boden bleibt frei) und verklebt die Enden mit ein wenig Wasser. Um den Henkel in Position zu bringen, legt ihr das Heferl auf die Seite und klebt ihn ebenfalls mit ein wenig Wasser an. Sollte das Heferl dadurch ein paar Dellen abbekommen haben, kann euch ein Fondant-Glätter gute Dienste erweisen.

Ist euer Heferl soweit fertig, stellt ihr noch einmal eine Buttercreme, wie oben beschrieben, her (ich verwende diesfalls immer ein wenig mehr Butter, um einen schönen Glanz zu bekommen) und füllt diese oben ein. Zum Abschluss noch ein paar Marshmallows platzieren und fertig ist der Cup-Cupcake.

Das Küchelchen sieht übrigens auch aufgeschnitten hübsch aus und eignet sich gut zum Teilen, um auch die Hüften ein wenig schonen zu können.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und einen angenehmen Start in die neue Woche,
Denise

If in doubt, bake a cake!

Foto (3)Hätte ich einen Therapeuten, so wäre er vermutlich ein Kuchen. Oder ein Cupcake. Oder ein Soufflé. Wenn nämlich wieder einmal so gar nichts klappen will, kann ich mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als meine Haustüre zu versperren, meinen Mixer aus dem Schrank zu holen und zu experimentieren.

In diesem Sinne: Ran an den Ofen und tut euch etwas Gutes; vielleicht kann ich euch hierfür auch die eine oder andere Anregung bieten.

Denise